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90.Geburtstag Frau Liebst

IMG 8820„Wir werden vom Schicksal hart oder weich geklopft. Es kommt auf das Material an.“

Mit dieser Lebensphilosophie feierte Frau Paula Liebst ihren 90. Geburtstag im Stiftungs- Alten und Pflegeheim Bad Neustadt. Geboren am 29.04.1923 in Ebern verbrachte sie dort eine glückliche Kindheit, besonders wohlgehütet von ihren Großeltern.

Die Gratulanden:

Hr. Liebst (Ehemann), Hr. Dömling (Diakon), Fr. Moser (Tochter), Fr. Zeiser (2. Bürgermeisterin der Stadt Bad Neustadt), Hr. Wagner (Geschäftsführer der Einrichtung)

Da ihr Vater von Berufswegen etliche Male versetzt wurde, landete sie schließlich mit ihren Eltern in Bad Neustadt, genauer in der Martin-Luther-Straße. Nach dem Besuch der Mittelschule lernte sie den Beruf einer Verwaltungsangestellten. Sie konnte sehr gut mit der Schreibmaschine umgehen, ein Umstand, an dem ihre Künste am Klavier nicht ganz unschuldig waren. Fragt man sie nach ihrem Hobby leuchten ihre Augen, sie war eine begeisterte Skifahrerin, „da gab es noch reichlich Schnee in der Rhön“.

Ihren ersten Mann verlor sie im zweiten Weltkrieg, überhaupt hat der Krieg bei ihr tiefe Narben und Spuren hinterlassen. In dieser Zeit gebar sie ihren Sohn, zwei Töchter folgten in der zweiten Ehe. Ihr Ehemann Ludwig, den sie 1950 heiratete, ist ihr eine große Stütze. Gemeinsam verlebten sie schöne Urlaube im Ausland. Ein Ferienhaus in Spanien ermöglichte es ihnen längere Auszeiten im warmen Süden zu verbringen, so ist es nicht verwunderlich, dass das Geburtstagskind sich in spanisch verständigen kann. Ins Alten- und Pflegeheim zog sie mit ihrem Mann aus gesundheitlichen Gründen. Hier verbringt sie den Tag mit Lesen von Romanen, hört gerne Marschmusik und unterhält sich leidenschaftlich gerne mit ihrem Ludwig. Besonders freut sie sich über Besuch von ihren Lieben. Die große Party findet am Wochenende statt, zu den Kindern gesellen sich vier Enkel und drei Urenkel. „Das Altern hat auch seine Vorteile: für die Geburtstagstorte bekommt man Mengenrabatt“, lacht dabei und freut sich auf ihr neues Lebensjahr.

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Segnung der Kinder und Senioren

Segnung der Kinder und Senioren

Am gestrigen Dienstag fand auf dem Marktplatz Bad Neustadt die jährliche Segnung der Kinder statt. Seit 2 Jahren sind nun auch die umliegenden Alten und Pflegeheime anwesend. So auch das Stiftungs- Alten und Pflegeheim in der Schuhmarktstrasse, das direkt am Marktplatz liegt.

Der Förderverein der Vill`schen Stiftung unterstützte tatkräftig die Sozialbetreuung des Hauses und begleitete zahlreiche  Bewohner  zur Segnung auf dem Marktplatz. Es war ein bewegender  Moment für unsere älteren Damen und Herren, gesegnet zu werden,  einige hatten vor Freude Tränen in den Augen.  Anschließend spendierte Fr. Gitta Biedermann, Vorsitzende des Fördervereins, jedem unserer Bewohner ein leckeres Eis.

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"Königsmärchen"

 "Königsmärchen" am 03.04.2013 im Stiftungs Alten- und Pflegeheim

Ins Reich der Märchen zauberte Christel Heid die Bewohner der Einrichtung. Frau Heid ist kein unbeschriebenes Blatt, war sie doch früher Religionslehrerin, leitete 20 Jahre den Seniorenkreis in Mellrichstadt und ist zur Zeit dienstälteste Stadträtin. Sie arbeitet außerdem im Team Heimatmuseum in Mellrichstadt und ist vielen bekannt als Erzählerin der Salzgeschichten. In der Einrichtung gab sie sich nun als Vorleserin der Märchen von Königin Fabiola. Gekleidet im märchenhaften Gewand las Frau Heid unter anderem "Wie die Schnecken zu ihren Häusern kamen" und "Flips und die Sonnenblumen" . Königin Fabiola von Belgien schrieb lange vor ihrer Vermählung mit König Baudouin zwölf Märchen, die von dem guten und christlichen Geist durchdrungen sind, der alten spanischen Tradition entsprechend. Güte und Herzenswärme strahlen die reizvollen Geschichten auf den Leser bzw. Zuhörer aus - eine Wirkung, der sich niemand entziehen kann. Im Speisesaal der Einrichtung war es ganz still, alle lauschten den vorgetragenen Erzählungen, der Applaus fiel dementsprechend sehr gewaltig aus. Nicht minder wundersam war der überraschende Besuch von Pfarrer Mergenthaler, der spontan zwischen den Märchen Auferstehungslieder mit den Bewohnern sang. Für das leibliche Wohl sorgte der Förderverein mit Schneewittchenkuchen aus der Konditorei. "Es war einmal...", dieser Nachmittag wird noch lange für Gesprächsstoff sorgen.

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Chor Regenbogen

Chor Regenbogen im Stiftungs- Alten und Pflegeheim am 23.03.2013

Der Chor "Regenbogen" gastierte in der Einrichtung und begeisterte von Anfang an mit ihren heiteren Volksliedern und kleinen Tanzeinlagen. Seit ca. 10 Jahren besteht das Projekt Integration unter dem Dachverband der Caritas, aus diesem der Chor entstand. Die Sängerinnen, allesamt Migranten aus Russland, Kasachstan und Weißrussland, treffen sich 1mal in der Woche zur Chorprobe im Edith Stein Haus der Caritas und absolvierten bereits verschiedene Auftritte im Landkreis als auch in der Stadt Bad Neustadt. Unterstützt wurden die Damen von Peter Herzen, der mit seinem Akkordeon die Stimmung im Saal aufheizte. Die Bewohner sangen mit, klatschten im Rhythmus und einige wagten sogar ein Tänzchen. Ein kurzweiliger Nachmittag, der mit Applaus für die Darbietung nicht sparte. Überrascht zeigten sich die Chordamen, als Zugabe gefordert wurde. Die Bewohner durften aus dem Repertoire des Chores auswählen und so vergingen mit dem Lied "Wahre Freundschaft..." zwei schöne Stunden zu Ende. 

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"Danza fantasia venezia"

"Danza fantasia venezia" am 16.03.2013 im Stiftungs Alten und Pflegeheim 

Die Bewohner erlebten am Samstag einen kurzweiligen Nachmittag in der Einrichtung. Rita Müller, Mitglied im Förderverein Villsche, gastierte als Dozentin der besonderen Art, sie erzählte lebhaft in Form einer Unterhaltung zwischen zwei Damen, die 75jährige Geschichte der Gartenstadt. Einige unserer Bewohner, aus diesem Stadtteil kommend, konnten sich nur allzu gut an die genannten Personen , die im Laufe des Zwiegespräches aufkamen, erinnern. Dabei mussten sie schmunzeln, einige Anekdoten erlebten sie damals hautnah. Höhepunkt an diesem Nachmittag war allerdings die Tanzgruppe "Danza fantasia venezia" aus dem Frauenvitalstudio vitality circle in Bad Neustadt. Vor zwei Jahren wurde aus einem damals angebotenen Line-Dance-Kurs die Idee geboren, die Tanzformationen umzugestalten und die Musik von Rondo Veneziano zu nutzen. Die Kostüme, angelehnt an den venezianischen Karneval, wurden selbst genäht. Die Bewohner im vollbesetzten Speisesaal staunten nicht schlecht, als die Damen mit dem Fächertanz den Reigen eröffneten. Die musikalische Unterstützung war sehr gut gewählt, so konnten die Zuschauer bei der Tanzaufführung Musik aus der Epoche des Barocks imposant miterleben. Begeisterter Applaus zollten der Mühe für die Damen aus dem Sportstudio. Die Bewirtung war fest in den Händen des Motors des Fördervereins, Gitta Biedermann, und so ließen sich alle den leckeren Kuchen von der Konditorei Elbert schmecken.

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Fränkische Begebenheiten

„Fränkische Begebenheiten"

Wieder einen schönen Nachmittag verbrachten die Bewohner des Stiftungs-Alten und Pflegeheim Bad Neustadt. Eingeladen wurde an diesem, Frau Helena Hornung mit ihrem Ehemann, der das Programm mit seinem Gesang umrahmte. Frau Hornung las Geschichten und Anekdoten aus dem „Fränkischen", welche die Bewohner und deren Angehörige recht schmunzeln und lachen ließ. „Das wahre Leben" auf fränkisch. So zB. eine Dame in der Kirche, die während des Gottesdienstes ihre Gedanken schweifen ließ, an alles dachte, nur nicht an den Gottesdienst, „Die Rede des Gesangsvereins" sowie „Die Brille". Nach jeder Geschichte/ Anekdote sang Herr Hornung die ersten Frühlingslieder, welche die Herzen der Bewohner höher schlagen ließ, da alle sehnlichst auf diesen warten. Es gab nicht nur einen Ohrenschmaus, auch für einen Gaumenschmaus sorgte Frau Gitta Biedermann, erste Vorsitzende des Fördervereines, nämlich frischen Käsekuchen der Bäckerei Elbert.

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Hausfasching

Hausfasching am 06.02.2013

Wann kommen Luftschlangen auf den Tisch? Natürlich beim Hausfasching im Stiftungs-Alten und Pflegeheim. Zahlreiche Bewohner kamen mit Kostümierung in den Speisesaal der Einrichtung, der passend zum Thema „Zirkus" geschmückt war. Geschäftsführer Mathias Wagner eröffnete das Fest als Zirkusdirektor mit „Manege frei" und wünschte allen Scherz und Fröhlichkeit. Das bunte Programm, zusammengestellt von der Sozialbetreuung, zog sich wie ein bunter Gaudiwurm durch den tollen Nachmittag. Der Kindergarten Storchengasse nutzte die närrische Zeit um die Welt auf den Kopf zu stellen. Mit ihrer gesanglichen Darbietung erzählten sie von „verrückten Dingen", von außergewöhnlichen Aktivitäten. Die Lacher auf ihrer Seite hatte Berta Manger, Bewohnerin der Einrichtung, mit ihrer Büttenrede von der „sportlichen Oma". Im Fasching ist es Brauch für besonders gelungene Beiträge mit einer „Rakete" auszudrücken, und davon gab es reichlich, als die Jüngsten ihre Garden Tänze aufführten. Die Stadtgarde Gartenstadt, NESKAGE, Garde Hohenroth und die Garde aus Rödelmaier bezauberten mit ihren Choreografien. Vor allen die Senioren hatten danach an den Kindern einen Narren gefressen. Zwei Auszubildende überzeugten im Sketch „Feierabend" von Loriot. Im ganzen Saal herrschte überschwängliche Stimmung beim gemeinsamen Singen von Schunkellieder, Tanzen und Schmausen der Köstlichkeiten aus der Stiftungsküche. Das Publikum dankte allen Darbietungen mit langem Beifall, der Förderverein half bei der Bewirtung. Wo sich Freude blicken lässt, da halten wir sie heute fest, denn fröhlich sein in Ehren, das soll uns keiner wehren.

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Valentinstag

Valentinstag am 14.02.2013

O glücklich, wer ein Herz gefunden, das nur in Liebe denkt und sinnt, und mit der Liebe treu verbunden sein schönres Leben erst beginnt. Der 14. Februar wird in vielen Ländern als Tag der Liebenden gefeiert, warum nicht auch im Stiftungs- Alten und Pflegeheim? Als Zeichen der Liebe wurde der Speisesaal mit Rosen und Herzen geschmückt. Die Bewohner genossen zum Kaffee frisch gebackene Waffeln, der wunderbare Duft zog durch das ganze Haus. Bekanntlich geht Liebe ja durch den Magen. Das Rahmenprogramm gestaltete die Sozialbetreuung mit der Sage vom heiligen St. Valentin, Bräuche zum Valentin und Liebeslieder, die mal von der schmerzlichen, der unerfüllten aber auch von der erfüllten Liebe handelten. Das alte Liebe nicht rostet, zeigte sich am anwesenden Ehepaar, das seit mehr als 50Jahren verheiratet ist. Die unbändige Kraft der Liebe erfuhren nicht nur Romeo und Julia, Tristan und Isolde sondern alle Bewohner, die gemeinsam den schönen Nachmittag verbrachten. Da man auf Dauer nicht nur von Luft und Liebe leben kann, unterstützten Mitglieder des Fördervereins die Sozialbetreuung am Gelingen des „Vielliebchentags“.

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Neujahrsempfang

Ein Herz für die Senioren
Neujahrsempfang im Stiftungs-Pflegeheim Bad Neustadt (sbr). Der Neujahrsempfang im Stiftungs-Alten- und Pflegeheim stand ganz im Zeichen der Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich der Einrichtung und ihren Bewohnern widmen. Geschäftsführer Mathias Wagner dankte sehr herzlich den Engagierten.

Wagner ging in seiner Ansprache auf den demografischen Wandel ein. Immer mehr ältere Menschen gelte es zu versorgen. Angesichts dessen sei er froh, dass es Menschen gibt, die sich ehrenamtlich einsetzen. „Ihr tut unseren Bewohnern sehr gut", erklärte der Geschäftsführer. Oft helfe es, wenn man einfach nur da sei.
Im Jahr 2012 sei wieder viel geleistet worden. Vor allem etliche Umbauarbeiten seien getätigt worden. Das setze sich in diesem Jahr fort. Im Februar erhalte das Pflegeheim einen neuen Aufzug. Dies werde eine große Herausforderung darstellen. Zwei bis drei Wochen müsse das Haus ohne Aufzug auskommen. Auch in dieser Zeit sei jede Hilfe willkommen.
Besonders dankte Mathias Wagner dem Förderverein des Pflegeheims rund um deren Vorsitzende Gitta Biedermann und fünf Azubis der VR-Bank Rhön-Grabfeld, die sich im vergangenen Jahr mit viel Herz um die Bewohner kümmerten. Dieses Engagement hat bei der VR-Bank Tradition. Immer ein Jahr nehmen sich Azubis aus dem ersten Lehrjahr zwei Mal im Monat Zeit für die Senioren. Dabei werden gemeinsame Ausflüge und Spaziergänge unternommen, gespielt oder gesungen. Die Palette der Aktivitäten ist groß. Die Azubis sind Linda Kleinhenz, Laura Kundler, Lena Ziegler, Nadine Karlein und Elisabeth Dömling. Begleitet werden sie von der Ausbildungsbetreuerin Bettina Türk. Der Geschäftsführer sagte auch im Namen der Senioren den Ehrenamtlichen herzlichen Dank. Deren Arbeit sei eine enorme Entlastung für das Pflegeheim. Neben praktischer Hilfeleistung sei auch die soziale Betreuung sehr wichtig.

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