"Schlachtschüssel"

w 018Themenabend "Schlachtschüssel" am 20.02.2013

Im Winter wurde bei den Bauern geschlachtet. Zum Schlachten gehörten auch immer Metzger, die für einen Tag angemietet wurden.

Das Töten der Schweine war deren Sache, da hat sich der Bauer herausgehalten. War das Schwein geschlachtet und richtig zerlegt, ging die Arbeit erst richtig los, wobei der gute, alte Waschkessel dabei unentbehrlich war. Das Fass, in dem das Pökelfleisch eingelegt wurde, musste besonders gründlich gereinigt werden. Für eine Sau von 2 Zentnern brauchte man 12 Pfund Salz, 100 g Salpeter, 200 g Kandiszucker und 30 Liter Wasser. Alle Messer, die zum Zerteilen des Fleisches, alle Einsatzmesser für den Fleischwolf mussten sorgfältig geschliffen sein. Die nötigen Vorbereitungen waren echt Arbeit, mussten rechtzeitig von den Frauen geplant werden. Das Reinigen der Naturdärme hatten der Metzger und der Bauer übernommen. (entnommen von Ute Schmidt-Hackenberg)
Die Bewohner des Stiftungs- Alten und Pflegeheimes erinnerten sich sehr gut an die "Schlachttage" beim Kesselfleischessen. Einige hatten dabei besondere Vorlieben, wie z.B. das Kopffleisch oder das Bauchfleisch. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Herrn Hippeli, der stimmungsvolle Lieder auf seinem Akkordeon darbot. Der Förderverein der Stiftung sponserte das "Festessen", dass bei allen zum Wohlgefühl im Magen beitrug.

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